Die Menschen hinter dem Sonnenhof
Familie, Bodenständigkeit und die Freude am Gastgeben prägen den Sonnenhof seit vielen Jahren.
Seit 1975
ein Familienbetrieb
Für Steffi und Matthias Wildauer ist der Sonnenhof weit mehr als ein Hotel. Er ist Familienbetrieb, Zuhause und ein Ort, den sie mit viel persönlichem Einsatz, Bodenständigkeit und Liebe zum Detail prägen.
Seit 2011 führen Steffi und Matthias den Sonnenhof in zweiter Generation. Gemeinsam entwickeln sie das Haus weiter, bewahren dabei seine Wurzeln und leben eine Gastfreundschaft, die persönlich, unkompliziert und nahbar ist.
Dabei bringt jeder seine eigenen Stärken ein – und genau dieses Zusammenspiel macht den Sonnenhof zu dem, was er heute ist.
Wurzeln bewahren , Wachstum gestalten
Gemeinsam
anpacken.
Im Alltag des Sonnenhofs sind Steffi und Matthias in ganz unterschiedlichen Bereichen präsent.
Steffi prägt mit viel Gespür für Gestaltung, Materialien und Atmosphäre das Erscheinungsbild des Hauses. Bei Umbauten und Erweiterungen war sie von Beginn an eng in die Auswahl von Farben, Oberflächen, Möbeln und Details eingebunden. Vieles wurde persönlich ausgesucht und bewusst aufeinander abgestimmt.
Für besondere Materialien führte der Weg dabei auch über die Grenzen Tirols hinaus. So wurden beispielsweise ausgewählte Onyx-Steine für die Bar direkt in Italien ausgesucht.
Doch Steffi ist nicht nur bei der Gestaltung des Hauses präsent. Auch im täglichen Hotelbetrieb ist sie mittendrin, arbeitet im Service mit und ist für Gäste und Mitarbeiter persönlich ansprechbar.
Matthias wiederum kümmert sich als Geschäftsführer um die organisatorischen und technischen Bereiche des Hauses. Gleichzeitig ist er jemand, der lieber selbst mit anpackt, als nur zu koordinieren. Haustechnik, Außenanlagen, handwerkliche Arbeiten und die eigene Landwirtschaft gehören für ihn ganz selbstverständlich zum Alltag.
Landwirtschaft als Teil
des Lebens.
Eng mit dem Sonnenhof verbunden ist auch der Kendlhof, die eigene Landwirtschaft der Familie.
Dort lebt und arbeitet Matthias mit seinen Angus-Rindern und findet zugleich einen wichtigen Ausgleich zum Hotelalltag. Besonders die Stunden am Morgen auf den Wiesen und rund um den Hof gehören für ihn zu den Momenten, in denen Ruhe und neue Energie entstehen.
Die Landwirtschaft ist für die Familie weit mehr als ein zusätzlicher Betriebszweig. Sie ist Teil der eigenen Wurzeln und prägt auch das Verständnis von Regionalität und Verantwortung.
Auch die drei Kinder wachsen mit diesem Bezug zur Natur und zur Landwirtschaft auf und erleben von klein auf, wie viel Arbeit, Zeit und Sorgfalt hinter einem landwirtschaftlichen Betrieb steckt.
Landwirtschaft leben
Familie mitten
im Hotelalltag.
Familie und Hotel lassen sich im Sonnenhof kaum voneinander trennen.
Die drei Söhne Georg, Simon und Anton wachsen mitten im Betrieb auf. Gemeinsame Mahlzeiten, kurze Wege zwischen Familie, Hotel und Landwirtschaft und das selbstverständliche Mithelfen gehören zum Alltag.
Besonders sichtbar wurde das beim großen Umbau 2025. Simon war nach dem Kindergarten regelmäßig auf der Baustelle und verfolgte mit Begeisterung, wie sich das Haus Tag für Tag veränderte.
Für Steffi und Matthias ist es wichtig, den Kindern vorzuleben, was es bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, gemeinsam anzupacken und Freude an der eigenen Arbeit zu haben.
Geschichte, die im Haus weiterlebt.
Wie eng Familie und Geschichte im Sonnenhof miteinander verbunden sind, zeigt sich auch in einzelnen Räumen des Hauses.
Ein besonderes Beispiel ist die Anton Stube. Das dort verbaute historische Holz stammt aus dem Jahr 1865 und gehörte ursprünglich zum Schlafzimmer des Vorfahren Anton Eberharter.
Beim Umbau wurde das alte Holz sorgfältig erhalten, restauriert und wieder in das Haus integriert. Heute gibt es der Stube ihren besonderen Charakter und verbindet die Geschichte der Familie mit dem Sonnenhof von heute.
Direkt daneben entstand die Simon Stube.
Solche Details sind für die Familie weit mehr als Gestaltungselemente. Sie erzählen von Herkunft, Verbundenheit und davon, dass Neues und Altes sehr selbstverständlich nebeneinander bestehen können.
Nicht daheim &
doch zu Hause.
Die Seniorchefin Maria prägte einst das Leitmotto des Hauses – »Nicht daheim, & doch Zuhause« – ein Satz, der heute noch genauso lebendig ist wie damals, getragen von der nächsten Generation, die diese Philosophie mit Stolz und Gefühl weiterführt.
Gastfreundschaft
über Generationen.
Seit 1975 ist der Sonnenhof eng mit der Familie verbunden. 2011 übernahm Matthias den Betrieb in zweiter Generation und führt ihn heute gemeinsam mit Steffi weiter. Auch Seniorchef Hans ist bis heute regelmäßig im Haus und für viele Stammgäste ein vertrautes Gesicht.
Diese persönliche Nähe prägt den Sonnenhof bis heute. Steffi und Matthias sind mitten im täglichen Geschehen, nehmen sich Zeit für ihre Gäste und leben eine unkomplizierte Gastfreundschaft, wie sie für das Zillertal typisch ist.
Gleichzeitig entwickeln sie den Sonnenhof laufend weiter, ohne seine Wurzeln aus den Augen zu verlieren.
Und wenn eines der Kinder irgendwann mit derselben Freude und Leidenschaft weiterführt, wäre das für beide wohl die schönste Fortsetzung dieser Geschichte.